Mariendistel

Bodyguard für die Leber

Mit ihren purpurroten Korbblüten ist die Mariendistel eine der schönsten ihrer Art. Doch sie ist nicht nur hübsch, sondern auch nützlich: 1848 entdeckte der deutsche Landarzt Radermacher ihre schützende Wirkung auf die Leber. Die Stoffe, die dafür verantwortlich sind, sitzen direkt unter der Schale der samenartigen Früchte.

Die Mariendistel, lat. Silybum marianum, gehört zur Familie der Korbblütengewächse. Die bis zu 1.5 Meter hohe Pflanze hat hell marmorierte Blätter mit dornigem Rand. Die Früchte, in denen die Wirkstoffe stecken, entwickeln sich aus den befruchteten Blüten. Wenn im August und September die Samen reif sind, können sie geerntet und anschliessend an der Luft getrocknet werden.

Der Heilpflanze wird eine verdauungsfördernde und leberschützende Wirkung zugeordnet. Sie lindert toxische Leberschäden oder auch chronische Leberentzündungen. Diese Wirkungen sind in klinischen Studien bestätigt.

Für die Leberschutzwirkung ist der Wirkstoffkomplex Silymarin verantwortlich, ein Gemisch aus drei Flavonolignanen. Es hindert Schadstoffe daran, in die Leberzellen einzudringen. Silymarin unterstützt die Regeneration der Leber, indem es das Zellwachstum anregt. Mariendistelextrakt kann die Überlebenszeit von Patienten mit chronischen Lebererkrankungen signifikant verlängern und wird bei einer Fettleber oder bei Hepatitis eingesetzt.

Laut Volksmedizin hilft Mariendistel bei „offenen Beinen“ und Krampfadern. Dabei werden die betroffenen Stellen mit gepulverten Samen bestreut oder mit feuchten Mariendisteltee-Umschlägen behandelt.

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