Sägepalme

Macht die Harnröhre frei

Ab dem 50. Altersjahr ist es bei fast jedem Mann soweit: die Prostata beginnt unbemerkt zu wachsen. Das allein wäre noch kein Problem, würde das Wachstum mit der Zeit nicht zu Schwierigkeiten beim Wasserlassen führen. Zum Glück ist auch dagegen ein Kraut gewachsen – besser gesagt, eine Palme.

Die kurzstämmige, strauchartige Pflanze mit graugrünen Blättern und grossen, einsamigen Früchten ist auch unter den Namen Zwergpalme, Sabalfrucht oder Deichpalme bekannt. Die Sägepalme kann rund sechs Meter gross werden, hat scharfe sägeblattartige Blätter und Stiele mit Stacheln. Die Sägepalme wächst wild in den sumpfigen Küstengebieten von South Carolina, in Florida und im südlichen Kalifornien.

Wenn bei Männern ab 50 im Zuge von hormonellen Veränderungen die Prostata wächst, helfen pflanzliche Präparate aus Extrakten der Sägepalme. Die kastaniengrosse Prostata umschliesst die Harnröhre nahe der Blase,wächst nun diese Vorsteherdrüse, wie die Prostata auch genannt wird, aus noch nicht ganz geklärten Gründen weiter an, so erfährt die Harnröhre eine Verengung. Die unmittelbare Folge: der Harnstrahl wird schwächer, Restharn bleibt in der Blase und manchmal treten sogar Entzündungen auf.

Gutartige Prostatavergrösserungen werden durch die abschwellende Wirkung der Sägepalmenfrucht gelindert. Dadurch wird der Harnabfluss aus der Blase verbessert, so dass das verbleibende Restharnvolumen sinkt, es gibt es weniger unangenehme Schlafunterbrüche in der Nacht und durch Restharn ausgelösten Krankheiten wie Blasenentzündungen wird vorgebeugt.

Die Sägepalmenfrucht soll den chemischen Medikamenten nicht nur ebenbürtig, sondern wegen fehlender Nebenwirkungen sogar überlegen sein. Das heisst, die Extrakte haben keine einschränkende Wirkung auf die Potenz. Ganz im Gegenteil: Die Ureinwohner Amerikas verwendeten Sägepalme sogar als Liebeselixier, denn ihren Früchten wird eine aphrodisierende Wirkung nachgesagt.

Zu den wichtigsten Inhaltsstoffen zählen Palmetto-Öl, Flavonoide, Phytosterole, Triglyceride, Triterpene, Carotinoide, wasserlösliche Polysaccharide und ätherisches Öl. Die Phytosterole haben eine hormonähnliche Wirkung. Sie hemmen die Bildung von Dihydrotestosteron an den androgenen Rezeptoren, wodurch die weitere Vergrösserung der Prostata verlangsamt wird. In klinischen Studien konnte gezeigt werden, dass man vor allem im Frühstadium der Prostataerkrankung mit pflanzlichen Mitteln bemerkenswerte Erfolge erzielen kann.

Sägepalme

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